Wir möchten Ihnen gerne drei unserer Patenkinder vorstellen:

Justine Bukirwa

Ronah Sarah Wanyana

Sharon Nabigaju


Per Mausklick auf die Bilder gelangen Sie zu den ausführlicheren Steckbriefen

Zielsetzung

„educaid“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausbildung von armen Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern. Hierzu ist im Juni 2010 ein Stiftungsfonds bei der Stiftung Entwicklungshilfe, Bochum, eingerichtet worden. Ein Stiftungsfonds ist ein zweckgebundenes Sondervermögen, welches für die Satzungszwecke verwendet werden muss. Die Beiträge zum Stiftungsfonds sind nach derzeitiger Rechtslage (Sommer 2010) steuerlich als Spenden abzugsfähig. Die Mittel des Fonds können gemäß Satzung verwendet werden, um die Ausbildung, Ernährung und medizinische Versorgung von armen Kindern zu finanzieren. Ferner können die Mittel dafür verwendet werden, um vor Ort Daten über den Ausbildungserfolg zu erheben. Mit der Erfolgskontrolle soll sichergestellt werden, dass auf Dauer nur Projekte gefördert werden, die einen nachweislichen Erfolg vorzuweisen haben. Die wissenschaftliche Evaluation der Ausbildungserfolge wird vorgenommen am Lehrstuhl für Human Resource Management der Ruhr Universität Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Winter.

Entstehung und Arbeitsweise

Der Stiftungsfonds ist im Juni 2010 ins Leben gerufen worden von Studentinnen und Studenten der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Stefan Winter. Die aktiven Mitglieder arbeiten alle vollständig ehrenamtlich. Zu ihren Aufgaben gehören die Einwerbung von Spenden, die Auswahl geeigneter Projekte, die Pressearbeit, die Öffentlichkeitsarbeit inklusive des Internetauftritts und die Mitgliederverwaltung. Entscheidungen werden gemeinsam demokratisch gefällt. Bestimmte Aufgaben können auf einzelne Mitglieder oder Gruppen delegiert werden. Neben den aktiven Mitgliedern können natürliche und juristische Personen dem Stiftungsfonds als Fördermitglieder beitreten. Fördermitglieder werden auf Wunsch auf der Internetseite des Stiftungsfonds persönlich verzeichnet.

Ausgangslage

Die Ausbildung von Kindern ist sowohl für die Kinder selbst als auch für die Gesellschaften, in denen sie leben, von größter Wichtigkeit. Untersuchungen zu den Erträgen von Bildung kommen weltweit zu einem eindeutigen Schluss: Bildung ist hoch rentabel. Die Erträge entstehen durch später höhere Einkommen für die Kinder selbst und daraus abgeleitet höhere Beiträge dieser Kinder zum Steueraufkommen und zu sozialen Sicherungssystemen. Ferner schafft höherwertige Ausbildung einer Bevölkerung bessere Möglichkeiten der Spezialisierung und Aufgabenteilung, was weitere erhebliche Produktivitätszuwächse zulässt. Auf die Vorteile der Spezialisierung hat bereits Adam Smith, ein führender Ökonom des 18. Jahrhunderts hingewiesen. Solange die Ausbildung schlecht ist, verweilen Gesellschaften auf dem Niveau der reinen landwirtschaftlichen Eigenversorgung, die keine größeren Produktivitätssprünge erlaubt. Neben den rein ökonomischen Vorteilen geht mit höherer Bildung aber auch eine deutliche Steigerung der Lebensqualität einher. So ist belegt, dass bessere Bildung mit besseren Gesundheitszuständen und längerer Lebenserwartung einhergeht. Dies liegt vor allem darin begründet, dass bessere Bildung auch die finanziellen Voraussetzungen für bessere Ernährung und eine bessere medizinische Betreuung ermöglicht.